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25.11.2017

Leben ohne Gewalt | Frauenrechte sind Menschenrechte

Quelle: Stadt Erfurt

Aktionen zum Tag gegen Gewalt an Frauen

Vier Fahnen mit der Aufschrift "Frei leben - Ohne Gewalt" - jeweils in Deutsch, Englisch, Türkisch und Französisch - wurden heute Mittag vor dem Erfurt Rathaus gehisst. Bis zum 27. November 2017 werden sie noch hier hängen.

Zum gemeinsamen Aufhängen der Fahnen traf sich die Arbeitsgruppe "Häusliche Gewalt", die im Kriminalpräventiven Rat der Stadt Erfurt verortet ist. Dabei machten die Mitglieder aufmerksam auf die diesjährige Aktion des bundesweiten Hilfetelefons, das unter 08000 116 016 erreichbar ist.

Seit der 4. Weltfrauenkonferenz in Beijing 1995, die den Kampf gegen Gewalt gegen Frauen zu ihrem wichtigsten Anliegen erklärte, unterstützt die internationale Gemeinschaft die Bedeutung des Anliegens mit verschiedenen Aktivitäten. Effiziente Armutsbekämpfung und Demokratisierung sind nicht möglich, wenn nicht zugleich geschlechterspezifische Gewalt systematisch abgebaut wird.

Seit 2001 wehen anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen Fahnen vor dem Erfurter Rathaus. Am Gedenktag selbst, am 25. November 2017, werden auf dem Fischmarkt wieder ab 17 Uhr zahlreiche Kerzen entzündet, die an die Frauen erinnern sollen, die in Erfurt Opfer von häuslicher Gewalt wurden.

Zum Hintergrund

Am 25. November 1960 wurden die drei Schwestern Patria, Minerva und Maria Theresia Mirabal vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik ermordet. Ihr Kampf gegen den dominikanischen Diktator Trujillo war ihnen zum Verhängnis geworden. 20 Jahre später, an einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen 1981 in Kolumbien, wurde der 25. November zum internationalen Gedenktag ausgerufen. Fortan sollte er an die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen erinnern. So spiegelt dieser seit 1999 auch von den Vereinten Nationen anerkannte Gedenktag die traurige Tatsache wider, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen in ihren verschiedenen Formen eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen überhaupt ist.

Pressemitteilung, Frauenbüro Erfurt



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