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Grundtvig-Lernpartnerschaft

Die Grundtvig-Lernpartnerschaft wurde von der Europäischen Komission von  Juli 2012 bis September 2014 gefördert.

Das FrauenZentrum Erfurt hatte die Projektkoordination. Partnerinnen-Länder waren Bulgarien, Österreich und Polen. 

Das Projekt zielte darauf, die Integration von Menschen mit besonderen Lebenslagen und Problemen befördern. Die gleichberechtige Teilhabe von Frauen stand im Fokus. Die Partnerschaft mit Einrichtungen aus Polen, Bulgarien und Deutschland war  förderlich, da nach Ende des „kalten Krieges“ die Länder eigene, aber vergleichbare Wege beschritten.

 Der Wissenstransfer innerhalb Europas wurde ergänzt durch die Teilnahme von Österreich und Schweiz. Ziel war, dass Mitarbeitende und Lernende neue Impulse für die Arbeit in den Regionen entwickeln. Das Projekt bot umfassende Lernmöglichkeiten und förderte bürgerschaftliches Engagement, Integration Benachteiligter und europäischen Wissenstransfer. Dazu dienten Treffen, Lerntandems, Newsletter und Internetauftritt. In den Treffen wurden lokale Probleme und Lösungen kennengelernt. Gewalt gegen Frauen, Rassismus und Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft waren im Fokus. Die Treffen identifizierten übertragbare Lösungen. Zwischen den Treffen gab es bilaterale Lerntandems. Zentral waren individuelle Probleme wie Sucht, Armut, Arbeitslosigkeit und Hilfekonzepte. Treffen und Tandems beschäftigten sich mit Fragen ungleicher Bezahlung, Vereinbarkeit Familie/Beruf, gesellschaftlicher Teilhabe. Lokale „best practice“ wurden identifiziert, diskutiert und im Handbuch zum Projektabschluss vorgestellt. Der Wissenstransfer wurd über Newsletter organisiert.

 Die Lernergebnisse aus den Treffen und Tandems wurden zusammengefasst. Das erworbene Wissen wurd projektintern und -extern transferiert. Über den Internetauftritt wurde die Lernpartnerschaft öffentlich zugänglich. Mitarbeitende und Lernende gestalteten die Lernpartnerschaft insgesamt und im Detail aktiv mit. Die Aktivitäten wurden gemeinsam organisiert, evaluiert und die Ergebnisse öffentlich vorgestellt.

Das Projekt wurde zum 30. September 2014 abgeschlossen. Haben Sie Fragen, dann wenden Sie sich an uns.